Bürgerinitiative ST2305
Mit Sicherheit keine Rennstrecke

Aktuelles

Wo kommt eigendlich dein Spinat her?

Vom Acker...
...oder aus'm Tiefkühlfach?

25.04.2021

Aus dem Umweltbuld des Landkreises Aschaffenburg:

🌳🌳🌳

"Eine intakte Umwelt ist Grundlage für Lebensqualität und Garant für die Attraktivität unseres Landkreises.

Wir schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen Wasser, Luft und Boden und setzen uns für eine nachhaltige Entwicklung ein.

Wir sind als Landkreis bestrebt, mit unseren Gremien, der Verwaltung und unseren Einrichtungen eine Vorbildfunktion einzunehmen und nicht auf Kosten nachfolgender Generationen zu handeln"

Na dann freuen wir uns demnächst auf Unterstützung aus dem Landratsamt für unsere Initiative zur Bewahrung unserer Heimat!

19.04.2021

Umleitung!

Sicher nicht der schlimmste Aspekt des Neubaus der St2305, da nur vorübergehend, aber doch einer der erwähnt werden soll.  

Laut Straßenbauamt wird mit 1,5 Jahren Bauzeit gerechnet, während derer es zu Teil- und Vollsperrungen der direkten Verbindung zwischen Mömbris und Alzenau kommt.

In der Grafik ist dargestellt, wie sich das z.B. für eine in Alzenau arbeitende Niedersteinbacherin auswirken würde.

Weitere Effekte sind der erhöhte Umleitungsverkehr in z.B. Hörstein und Dörnsteinbach und weniger Laufkundschaft für die Geschäfte in Niedersteinbach und Mömbris (die meisten Pendler aus dem hinteren Kahlgrund werden vor Mömbris Richtung Hörstein abbiegen oder gleich über Krombach/Geiselbach fahren).

Kleiner Trost für unsere beispielhafte Niedersteinbacherin: nach dem Neubau braucht sie nach Alzenau nur noch 7,5 Minuten

11.04.2021

Es wird Laut!

Ein paar Gedanken zu den zu erwartenden akustischen Folgen des geplanten Neubaus der St2305:

- Je höher die Geschwindigkeiten von Fahrzeugen, desto höher sind Fahrgeräusche

- zukünftig beschleunigen die Fahrzeuge an der Ortsausfahrt Niedersteinbach stärker, da Tempo 90 und nicht Tempo 40 das Ziel ist

- die neue Trasse läuft weiter in der offenen Fläche, heißt näher an den Wohngebäuden

- die schalldämpfende Wirkung des Waldes wird durch den größeren Abstand zur Straße abnehmen

- mehr Fahrzeuge sind lauter als weniger

Das heißt die Lärmbelastung für die angrenzenden Siedlungen Brücken, Niedersteinbach, Birkenberg und alles dazwischen wird zunehmen.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrslaerm/strassenverkehrslaerm#minderung-des-strassenverkehrslarms-prioritatenfolge

https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/apps/lfu_laerm_ftz/index.html?lang=de

07.04.2021

Wichtige Termine!

Nachdem es seit über zehn Jahren Vorentwürfe gibt, die in großen Teilen bereits das zeigen, was jetzt kommen soll, werden Ende April 2021 die fertigen Pläne für den Neubau der St2305 vorgestellt.

MÖMBRIS:
Dienstag, 27. April - 19:30 Uhr
Marktgemeinderat
Ort: Schulturnhalle Schimborn

ALZENAU:
Donnerstag, 29. April 2021 - 19:00 Uhr
Sitzung des Stadtrates
Ort: Prischoßhalle

05.04.2021

Aktiver Bürgerinitiativen-Mitstreiter Andreas Hofmann zu den aktuellen Ausführungen des Mömbriser Bürgermeister Felix Wissel...

Felix Wissel, Bürgermeister von Mömbris spricht ab Minute 2:25 über den Ausbau der ST2305.

Quelle Video: https://www.primavera24.tv/mediathek/video/gemeinde-tv-moembris-die-neuigkeiten-im-april-2

Puuh, zum Glück kann unser Bürgermeister mit „Gerüchten“ nicht die Darstellungen der Bürgerinitiative St2305 (BI) gemeint haben. Diese basieren nämlich in weiten Teilen auf Plan-Entwürfen des Straßenbauamts, die betroffene Eigentümer einsehen konnten und den öffentlich zugänglichen Daten des bayerischen Staates aus BAYSIS. Das Betrifft auch die jüngste Darstellung der Ausbaustrecke auf der BI-Seite (Beitrag Ein Paar Zahlen).

Unser Bürgermeister spricht im Video auch von „Modernisierungen“ und einer „Abbiegespur am Sportplatz“, vor dessen Ausfahrt er dabei steht (Abbiegespur länge? 20 m?). Dass hier auf rund  800 m eine komplette Verlegung der St2305 (Klartext: Neubau) schon ab Ortsausgang Niedersteinbach geplant ist, erwähnt er nicht. Das Straßenbauamt hat mir erst im Februar 2021 schriftlich bestätigt, dass aktuellste Planung im Umgriff grundsätzlich nicht von den mir dazu vorliegenden Plänen in dem Bereich abweichen. Unser Bürgermeister spricht von der Maus im Raum (Abbiegespur) und lässt den Elefanten (Verlegung der ganzen Straße auf 800 m) einfach weg.

Lieber Felix Wissel, Sie werben darum vor einer Stellungnahme offizielle Pläne abzuwarten und keine Gerüchte zu verbreiten und geben im selben Atemzug eine wertende Darstellung mit deutlichen Lücken wieder. Sie als Bürgermeister bitte ich um folgendes: Sorgen Sie dafür, dass ihre Bürger vor einem Planfeststellungsverfahren mit seinen strengen Fristen wirklich ausreichend Zeit erhalten, um die offizielle Planung in aller Ruhe zu beurteilen und dass auch Alternativen erörtert werden können. Seien Sie selbst kritisch gegenüber den Plänen im Hinblick auf die Auswirkungen auf Landschaft, Natur, Hochwasser, Anlieger und die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe. Treten sie mit uns von der BI und den Unterstützer in Dialog anstatt zu versuchen unsere Darstellungen als Gerüchte und Meinungen abzutun.

 05.04.2021

Nächstes Online-Treffen

Am Freitag den 09.04.2021 um 20:00 Uhr treffen sich alle aktiven BI-Mitglieder zum nächsten Austausch und zur Planung weiterer Aktionen.

Wer Interesse hat teilzunehmen erhält die Zugangsdaten per Mail bei Frank Groß --> Bi_St2305@posteo.de


02.04.2021

EIN PAAR ZAHLEN

Wir haben gehört, dass es zum Neubau der Staatsstraße viele Gerüchte gäbe. Das ist natürlich nicht schön und wir wollen gegen die im Umlauf befindlichen subjektiven Darstellungen ein paar Zahlen liefern.

Eine Warnung vorneweg: die Zahlen sind keine hochpräzisen, da die Übertragung der Pläne in Zeichenprogramme und die Umrechnung auf die richtige Skala eine gewisse Ungenauigkeit aufweisen. Die Zahlen sollen eher einen groben Anhalts- und Vergleichswert liefern.
Dafür taugt die Genauigkeit aber allemal.

Jetzt aber zu den Zahlen:

Fläche Staatstraße ALT: 18.500 m²
Fläche Staatsstraße NEU: 52.000 m²

Von der neuen Straße laufen auf der alten Straße lediglich 14%, d.h. über 80% läuft die neue Straße auf heute unbebauter (bzw. kultivierter) Fläche.

Die Flächen beziehen sich auf die 2,5 km der Ausbaustrecke.
Für die Staatsstraße ALT haben wir die asphaltierte Fläche genommen.
Für die Staatsstraße NEU haben wir den kompletten Flächenbedarf der Aufschüttung des Damms, des Radweges und der Straße selbst inkl. der Schnittmengen mit der Bestandsstraße genommen.

01.04.2021

Die Bürgerinitiative St2305 trifft sich mit dem ADFC

Beim geplanten Neubau der Staatsstraße St2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach soll der straßenbegleitende Fahrradweg ein großer Pluspunkt sein.

Und tatsächlich weist das bestehende (Ge-)Stück(el) zwischen Brücken und dem Klärwerk einige Schwachstellen auf: Es führt über schwer einsehbare Abbiegungen, läuft direkt über die Hauptstraße, schlängelt sich durch den engen Wohnstädter Weg, hat ein paar Höhenmeter und nach dem Hahnenkammwerk ist es nur mit leicht suizidalen Tendenzen möglich den Abbiegeverkehr querend in den bestehenden Radweg in Richtung Dörsthof einzufahren.

Wir von der Bürgerinitiative haben uns am 14.03.2021 mit den Spezialisten vom ADFC getroffen, um vor Ort den vorhandenen Radweg auf Optimierungspotential zu prüfen, die Sinnhaftigkeit des Staatsstraßenneubaus zu diskutieren und nach Alternativen zu suchen.

Am Ende sind vier Möglichkeiten herausgekommen:

1. Verbesserung des Bestandsradweges
Hier sind aufgrund der Topografie und der vorhandenen Bebauung in Brücken wenig Möglichkeiten vorhanden. Eventuell kann man die Kurve am Hahnenkammwerk etwas entschärfen (Spiegel, Fahrspuren markieren) und in der Einfahrt auf den Bestandsradweg zum Dörsthof eine beschilderte, markierte Querung einrichten. Das Pflaster auf dem Höhenweg könnte durch eine komfortablere Asphaltierung ersetzt werden.
Für die Variante spricht die Überschaubarkeit der möglichen Maßnahmen.

2. Neubau des Radwegs entlang der bestehenden St2305
Angenommen es wird keine neue Trasse gebaut, sondern nichts oder nur eine Entschärfung der Hessenkurve umgesetzt, wäre es eine Möglichkeit einen Radweg entlang der vorhandenen St2305 zu errichten. Vorteilhaft wäre das ebene Höhenprofil und mögliche komfortable Wegbreiten. Nachteilig wäre die Nähe zur Staatsstraße (Lärm, Abgase, Blendung bei Nacht) und vor allem die Tatsache, dass dem Radweg ebenfalls ökologisch wertvolle Flächen in erheblichem Umfang weichen müssten.

3. Neubau der St2305 mit straßenbegleitendem Radweg
Während die Autos oben auf dem Damm fahren, fahren die Radler unten auf Höhe des Bestandsgeländes. Das Blendungsthema bei Nachtfahrten könnte hier sogar noch problematischer sein. Auf Brücker Seite endet der Radweg an der Wendelinusstraße und man fährt an der Alten Schule Brücken Richtung Mömbris weiter. Bis auf die Querung des Geiselbaches ist der Weg weitgehend eben, verläuft aber wieder in unmittelbarer Nachbarschaft des Autoverkehrs und ist damit aus Radlersicht nur bedingt attraktiv. Da der Radweg an den Dammneubau anschließt, ist diese Variante in Sachen Verlust wertvoller Flächen ebenfalls ökologisch bedenklich.

4. Ausbau des Wirtschaftsweges entlang der Kahl
An der Kreuzung St2305/Wendelinusstraße in Brücken beginnt ein Wirtschaftsweg, der kahlbegleitend bis zum Hahnenkammwerk führt. Es müssten eine Brücke über den Geiselbach und eine über die Kahl errichtet werden. Der Weg wäre damit die kürzeste, ebenste und auch attraktivste Verbindung zwischen Brücken und dem Dörsthof. Diese Variante dürfte bei Pendler:innen wie auch bei Freizeitradler:innen besonders beliebt sein.

Da sich sowohl der Landkreis Aschaffenburg als auch der Markt Mömbris im Rahmen der Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) um den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ bemühen, haben sich beide auf die Fahnen geschrieben den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen.

Schön, dass es mit der Variante 4 auf dem alten Wirtschaftsweg entlang der Kahl zur Erreichung dieses Ziels auch Möglichkeiten gibt, die das Radfahren auch aus Sicht von Radfahrer:innen attraktiver werden lassen.

Eine Überprüfung dieser Variante halten wir unabhängig von der Entscheidung rund um die Staatsstraße für sinnvoll.

Wir von der Bürgerinitiative St2305 danken dem ADFC für die Unterstützung vor Ort!

 21.03.2021

Falle Strassenbau

Das Problem mit dem Straßenneubau ist, dass am Ende der Ausbaustrecke der ganze Verkehr wieder auf weniger leistungsfähige Abschnitte trifft. Der vorher für einen hohen Preis erzielte, erhöhte Durchsatz an Fahrzeugen ist schnell wieder hinfällig. Die Lösung? Noch mehr bauen! Zum Beispiel:

-Michelbach - A45 dreispurig (2+1) ausbauen. Dringlichkeit 1!
-Verlegung der Ortsdurchfahrt Schimborn. Karteileiche?
-Ausbau der St2309 zwischen Heimbacher Mühle und Reichenbach. Dringlichkeit 1!
-Die Ortsumgehung Niedersteinbach hatten wir ja schon. Dringlichkeit 1!

Ist dieses Ausbau-Programm der Bayerischen Staatsregierung das, was wir brauchen, damit der "Standort" Kahlgrund endlich mal attraktiv wird?

  • 160579067_212941386982608_8442375238988418072_n
  • 160917410_212941473649266_8073242751435313714_n
  • 160568804_212941570315923_4963358843788870051_n
  • 160576545_212941683649245_7544614899837628924_n
  • 160293884_212941723649241_2282965040370950683_n

Quelle: https://www.baysis.bayern.de/web/default.aspx

 14.03.2021

Hoch das Wasser!

Wir Kahlgründer:innen konnten in den letzten Jahren recht eindrucksvoll Erfahrungen mit Hochwasser sammeln.
Eins vorneweg: wir sind keine Hochwasserexperten! Hier folgen lediglich ein paar Gedanken.
Erst ein paar Hochwasserbasics: man teilt die Überflutungsflächen in HQ-Zonen ein, z.B. HQ Häufig, HQ 100 oder HQ Extrem. Die Angaben sagen etwas über die statistische Häufigkeit eines Hochwasserereignisses aus.

Was uns in Zusammenhang mit dem Neubau der St2305 auffällt:

>1> Der engste Querschnitt zwischen Hahnenkamm und Schanzenkopf wird durch die Verbreiterung der Straße verjüngt. Das ist auch der Bereich, in dem die Kahl verlegt wird. Ein kleinerer Querschnitt wird sicherlich den Abfluss behindern und den Rückstau Richtung Mömbris begünstigen.

>2> Allgemein gehen durch den dammartigen Bau der neuen St2305 Überflutungsflächen verloren. Das anfallende Wasser wird sich auf den verbliebenen Flächen höher stauen.

>3> Der Sportplatz Brücken ist offiziell Überflutungsfläche. Er würde durch den Neubau voraussichtlich ebenfalls entfallen. Heißt auch im Siedlungsbereich wird sich das Wasser höher stauen.

>4> Durch die zusätzlich versiegelte Fläche geht Versickerungsleistung der stark wasseraufnehmenden Äcker verloren. Es wird mehr Oberflächenwasser geben.

Unseres Wissens nach sind auf Höhe Brücken/Niedersteinbach keine hochwasserreduzierenden Maßnahmen in Verbindung mit dem Neubau der St2305 geplant. Es wird Retentionsbereiche auf Teilflächen der rückgebauten, alten St2305 geben. Die werden die Hochwassersituation in Brücken und Niedersteinbach aufgrund der Entfernung nur bedingt positiv beeinflussen können.

Wenn zukünftig ein paar Keller mehr unter Wasser stehen werden, ist das sehr bedauerlich, aber es war wirklich nicht absehbar, es war alles berechnet! (Achtung Polemik!)

Vielen Dank an Holger Mönch für das Bild vom Hochwasser 2017!
Vielen Dank an Andreas Hofmann für das Einzeichnen der neuen St2305!

 12.03.2021

Veranschaulichung des Neubaus:

Zur Veranschaulichung des Neubaus der St2305 haben wir keine Mühen gescheut und heute den Querschnitt im Zweiländereck Dirker/Hofmann dargestellt. Größe und Position müssten ziemlich den aktuellen Plänen entsprechen.

Ich bringe noch mal die Frage auf: "bestandsnaher Ausbau" oder Neubau?
Was meint ihr?

 07.03.2021

Danke für 500 Unterschriften

bei unserer Online-Petition!
🥳🥳🥳
Ihr seid spitze! www.openpetition.de/!sgnrb




04.03.2021

Begriffdefinitionen

Oder die Geschichte vom semantischen Straßenbau.

Namen beeinflussen den Charakter einer Sache maßgebend, auch den eines Straßenbauvorhabens. So klingen bestandsnaher Ausbau und ein Wechselspiel aus neuer und bestehender Straße nach einem sehr viel geringeren Eingriff, als Neubau. Auch unsere Rennstrecke nimmt sich davon nicht aus und stellt klar, wie wir dem Vorhaben gegenüber stehen.

In unseren Augen sind die Schnittmengen aus alter und neuer Strecke klein genug, um von einem Neubau sprechen zu können.

Ein echter bestandsnaher Ausbau, der die vorhandene Straßensubstanz nutzt und punktuell, da wo es sinnvoll ist, optimiert, hätte mit Sicherheit keine Bürgerinitiative zur Folge gehabt.

 04.03.2021

"Will you still love me tomorrow?" 🌳❤️

 03.03.2021

 WIR MACHEN DRUCK...

...und brauchen dich!
👩‍🦳👨👩‍🦱👧👵🧔👱🏼‍♂️
Um auch die Menschen zu erreichen, die nicht den ganzen Tag an ihren kleinen, schwarzen Kästchen hängen, drucken wir Flyer!

Dafür brauchen wir:
👉 Leute, die Flyer in Alzenau und Mömbris verteilen
👉 Leute, die Flyer bei sich im Laden auslegen oder ins Schaufenster hängen
💰 Geld --> Empfänger: BI St2305 - IBAN: DE68 7955 0000 0012 5930 75 (Obacht: Wir sind kein gemeinnütziger Verein und können keine Spendenquittungen ausstellen!)

Wer mitmachen will, meldet sich bei: Bi_St2305@posteo.de (Frank Groß)

Schon mal vielen Dank! Ihr seid die Besten 😉

28.02.2021

400!

Vielen Dank für die vielen Unterstützer*innen der Bürgerinitiative! Innerhalb von nur zwei Wochen haben sich bereits über 400 Menschen bei unserer Online-Petition eingetragen, sehr viele namentlich und mit Stellungnahme, warum ihnen die Ziele der Petition am Herzen liegen! Wir brauchen eine Verkehrsplanung mit Augenmaß und keine überdimensionierte Rennstrecke.

Schon unterschrieben? www.openpetition.de/!sgnrb

Du kennst jemanden, der lieber auf Papier unterschreibt? Du kannst die Petition auch ausdrucken und handschriftlich unterzeichnen (Link zum Download des PDFs): https://www.openpetition.de/…/kein-kahlgrund-highway-zwisch…

Auch vielen Dank für den unzähligen Zuspruch und die angebotene Unterstützung, die uns jeden Tag erreichen.

28.02.2021

Ein ❤️ Für Theo

Wusstet ihr, dass E-Bikes, also jene mit Versicherungskennzeichen und Motorunterstützung bis 45 km/h gar nicht auf dem Radweg fahren dürfen, sondern auf der Straße fahren müssen?
Stellen wir uns mal -rein fiktiv- jemanden vor, der jeden Tag aus dem schönen Kahlgrund nach beispielsweise Hanau mit seinem E-Bike auf die Arbeit fährt.
Der müsste auch nach dem Neubau die Staatsstraße benutzen. Nur würden zukünftig die Autos nicht mehr wie bisher mit 40...60...70 km/h an ihm vorbeifahren, sondern mit Tempo 90...100...?
Das ist einmal für den E-Radler ganz schön fies, weil es sich gar nicht so schön anfühlt von jemandem mit derart hohen Geschwindigkeiten überholt zu werden. Und der Überholende würde zukünftig dem Gegenverkehr mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von 200 km/h begegnen (wir unterstellen mal aus Gewohnheit 100 km/h bei erlaubten 90 km/h).

Für uns klingt das nicht so, als ob mit dem Neubau der St2305 die Sicherheit für alle besser würde.

27.02.2021

Drei Meter

So hoch wird die neue Staatsstraße über dem Geiselbach thronen. Ob das dem Geiselbach recht sein wird?

 26.02.2021

Nadelör Niedersteinbach

Die eine oder der andere erinnert sich vielleicht, dass ich in der Vergangenheit (https://fb.watch/3TMRY7FLBT/) über die Sinnlosigkeit der Leistungssteigerung durch den Neubau der St2305 geunkt hatte, da am Ende doch alle in Niedersteinbach im Stau stünden.
Aber ich habe die bayerische Regierung unterschätzt, die hat natürlich schon die Lösung in der Pipeline: ORTSUMGEHUNG NIEDERSTEINBACH!

Die Ortsumgehung hat auch schon eine eigene Homepage beim Bayerischen Staatsministerium:

https://www.baysis.bayern.de/…/informationssy…/dossier.aspx…

Die Dringlichkeit: 1!😳😳😳

Erst der Neubau der St2305, dann die Ortsumgehung Niedersteinbach.

25.02.2021

Danke!

Vielen Dank an die vielen Interessierten, die aufmerksam bei unserer Gründungsveranstaltung am 23.02.2021 zugehört und mitdiskutiert haben.

Auch das Main-Echo berichtet...
https://www.main-echo.de/…/st…/keine-rennstrecke-art-7234045 (Bezahlinhalt)

Sobald es möglich ist, können wir das Feierliche bestimmt bei Andreas im Folientunnel mit einer Tomatenparty nachholen (ich denke das lockt mehr, als wenn wir zu einem unserer Schnapsbrenner gehen?! ;) ).

24.02.2021

Tranzparenz und Bürgerbetiligung im sinne des Gesetzgebers

Der Bauantrag für ein Bauvorhaben wie einen Straßenneubau nennt sich Planfeststellungsverfahren.
Für ein Planfeststellungsverfahren in Bayern gibt es auch vorgegebene Regelungen und Fristen.
Sind die Pläne und Unterlagen vollständig, werden die Pläne für vier Wochen in den Gemeinden zur Ansicht öffentlich ausgelegt.
Im Anschluss daran beginnt die Einwendungsfrist von zwei Wochen.
Nachdem die Einwendungen bearbeitet wurden, kommt es zu einem Planfeststellungsbeschluss, der bereits „enteignungsrechtliche Vorwirkung“ hat.  
Nach der Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses beginnt eine einmonatige Klagefrist (für alle, die das Lesen nicht scheuen, hat die Regierung von Oberbayern das freundlicherweise schön ausgeführt: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/…/pla…/index.html ).

Das heißt zusammenfassend: die geplante Öffentlichkeitsbeteiligung sieht einen Zeitraum von VIER Wochen für Information, Meinungsbildung und öffentliche Diskussion vor.

Wie seht ihr das: sind vier Wochen Öffentlichkeitsbeteiligung genug für dieses Projekt?

22.02.2021

Feldsalat aus Brücken

Die leckere Alternative zur neuen Staatsstraße!

 21.02.2021

...Wie hältst du's mit der Sicherheit?

Das Thema Sicherheit ist ein großer Schwerpunkt bei den Diskussionen rund um den Neubau der St2305.
Die Befürworter begründen die Notwendigkeit des Neubaus fast ausschließlich mit der Sicherheit (dabei könnten sie auch anführen, dass man mit durchschnittlich Tempo 90 die 2,5 Kilometer Neubau in 100 anstelle von 129 Sekunden bei durchschnittlich Tempo 70 führe; es erforderte jedoch die Gegenrechnung, wie oft man den Neubau mit Tempo 90 fahren muss, um die Zeit, die man während Bauphase in der Umleitung über Dörnsteinbach oder Hörstein verloren hat wieder zu kompensieren; aber das führt jetzt echt zu weit). Also Sicherheit: wenn wirklich akuter Handlungsbedarf besteht, wäre es doch oberste Priorität schnellstmöglich Maßnahmen einzuleiten, die die Sicherheit erhöhen. Man könnte zum Beispiel mit fest installierten Blitzern und entsprechenden Hinweisschildern die Motivation der Autofahrer erhöhen, in der steilen Kurve sich an die Tempo 40 zu halten. Das würde zumindest mit sofortiger Wirkung die Unfälle deutlich reduzieren, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Ist nicht populär, wäre aber mit Abstand die schnellste und effizienteste Sicherheitsmaßnahme.

Wenn der Handlungsbedarf so groß ist, warum wird so wenig kontrolliert?

Aber wie gesagt, Blitzer sind doof, oftmals auch noch defizitär (wie viel bringt eigentlich der Neubau der St2305 ein?) und es erwischt immer die, die sich sonst echt immer (großes Indianerehrenwort!) an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten.

Gibt es also noch weitere Möglichkeiten zwischen Nichts tun, Blitzern und einer neuen Trasse quer durch? Wie wäre es denn, wenn man die vorhandene Straße an den neuralgischen Punkten einfach ein wenig verbreitert? Führt nicht zu Tempo 90, aber vielleicht zu Tempo 50...60 und sicher mehr Sicherheit. Bei so einer Kompromisslösung stößt man bei den Grundstückseigentümern auf große Akzeptanz, da auch sie nicht immer glücklich sind, wenn sie mit ihren dicken Treckern durch die engen Kurven juckeln müssen.

Leider war es seitens der Planer bis jetzt nicht möglich diese Kompromisslösung aus Erhöhung der Sicherheit bei bestmöglicher Erhaltung der Kulturlandschaft umzusetzen.

Wir von der BI St2305 wären sofort dabei!
> Mit Sicherheit - Keine Rennstrecke!

Zum Schluss noch eine Frage an die Sicherheitsfreaks: erkennt jemand einen Zusammenhang zwischen dem Bild und Verkehrssicherheit? Handlungsbedarf?

 20.02.2021

🌳🌳🌳🌲🌲🌳🌲🌳🌳🌳🌳🌲🌲🌲🌲🌲🌳🌲🌳

Es ist geradezu verrückt, was zwischen Mömbris und Alzenau geplant wird - und fast keiner kennt das Ausmaß der Planung!

Es wird nicht nur die Hessenkurve entschärft, wie manch einer vermutet, sondern es wird zwischen dem Sportplatz der Viktoria Brücken und der Herrnmühle eine Straße auf komplett neuer Trasse gebaut.

Die Maßnahme schießt über das Ziel die Sicherheit zu verbessern weit hinaus und führt vor allem dazu, dass unser Kahlgrund zur Rennstrecke wird.

19.02.2021

Gründung der Bürgerinitiative St2305

Liebe Freund*innen des Kahlgrunds!

Der geplante Neubau der Staatsstraße St2305 zwischen Niedersteinbach und Michelbach ist ein massiver Eingriff in den Kahlgrund.

Die Baumaßnahme wird mit der Erhöhung der Verkehrssicherheit beworben, dient von ihrem Umfang her aber vor allem der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Staatsstraße.

Unser Ziel ist es den Neubau der Trasse auf einem Damm quer durch landwirtschaftlich und ökologisch ausgesprochen wertvolle Flächen zu verhindern.

Um den bestmöglichen Kompromiss aus der Bewahrung unserer einzigartigen Kahlgründer Kulturlandschaft, der Begrenzung von Baukosten und der Verbesserung der Verkehrssicherheit für Pendler*innen zu erzielen, fordern wir eine geänderte Planung, die sich am punktuellen Ausbau der Bestandsstraße orientiert.

19.02.2021